Vorteile
gegenüber anderen bekannten Datierungsmethoden
von Holzobjekten
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Nur die spektroskopische Analyse kann die Verwendung
von bereits altem Holze für rezente Fälschungen erkennen.
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Das spektroskopische Verfahren gewährleistet
eindeutige Messergebnisse für eine Zeitspanne ab 1650 bis heute und
schließt damit eine Lücke, die durch die herkömmliche C14-Methode
nicht abgedeckt wird. Im Unterschied zu anderen Datierungsmethoden
mißt das spektroskopische Verfahren den Zerfall des Holzes im
Anschluss an das Fällen des Baumes, und zwar gleichmäßig entlang der
gesamten Breite des Stammes.
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Die Datierung wird durch künstlich induzierte
Alterungsprozesse des Holzes nicht verfälscht.
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Die Datierungsmethode deckt die Entstehungsperioden
von üblichen Antiquitäten fast lückenlos ab.
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Mit einer glaubhaften Datierung kann sich der Besitzer
eine klare Meinung über das Objekt in seinem Besitz bilden
Einschränkungen
der spektroskopischen Methode
Ihre höchste Genauigkeit erzielt die spektroskopische Methode
gegenwärtig bei Objekten mit einem Alter zwischen 20 und 800 Jahren.
Holzwürmer verändern die chemische Zusammensetzung des Holzes,
indem sie sich von bestimmten Molekülen ernähren. Durch mikroskopische
Voruntersuchungen, sowie durch die Spektroskopie selbst ist es möglich,
das von wurmstichigen Hölzern stammende Holzpulver zu identifizieren.
Abhängig vom Ausbreitungsgrad des Wurmstiches kann die Datierung eine
mehr oder weniger breite Fehlermarge enthalten bzw. die Heranziehung
einer neuen Holzprobe erforderlich machen.
Objekte tropischen oder äquatorialen Ursprungs, die sich bereits seit
mehreren Jahrzehnten in Europa oder anderen temperierten Klimazonen
der Welt befinden, ergeben mit dem spektroskopischen Verfahren eine
jüngere Datierung, so dass auch hier die Ergebnisse mit Hilfe
entsprechender Informationen korrigiert werden müssen.